Notice: Undefined variable: idd in /home/.sites/84/site2667239/web/cms/wp-content/themes/ue-ridler/single-projekte.php on line 8 Gerda Ridler | Jurymitglied Anton Faistauer Preis 2020
Gerda Ridler Jury Anton Faistauer Preis 2020 Preisträgerin Lena Göbel

Block: 1 – Bild

Gerda Ridler Jury Anton Faistauer Preis 2020 Preisträgerin Lena Göbel
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Bildangabe:
Lena Göbel, Lucretia my reflection I,
Holzschnitt, Papier, Öl auf Leinwand, (Ausschnitt)
Original: 160x130cm

Anton Faistauer-Preis 2020:
Das Land Salzburg schreibt alle drei Jahre zur Förderung der jüngeren Generation von Künstlerinnen und Künstlern einen Preis für MALEREI aus. Er ist nach dem aus dem Land Salzburg stammenden Maler Anton Faistauer (1887-1930) benannt und mit Euro 7.000 dotiert.
Teilnahmeberechtigt sind Malerinnen und Maler bis 40 Jahren, die in Österreich geboren sind oder die seit mindestens fünf Jahren ständig in Österreich leben.
 
Jury:
Doris Theres Hofer, Preisträgerin 2017, Dr. Gerda Ridler, Mag. Günther Oberhollenzer
 
Für den Anton Faistauer-Preis 2020 wurden zehn Künstlerinnen und Künstler nominiert:
Sarah Bildstein, Jari Genser, Lena Göbel, Julia Gutweniger, Matthias Lautner, Drago Persic, Georg Pinteritsch, Gregor Pirker, Florian Schmidt, Martin Steininger
 
Aus den zehn Nominierungen hat die Jury Lena Göbel als Preisträgerin für den Anton Faistauer-Preis 2020 gewählt.
 
Jurybegründung:
Lena Göbel erschafft mit einer unverwechselbaren Handschrift archaische und gleichzeitig gegenwärtige Bildwelten, die sie in einer außergewöhnlichen Technik umsetzt. Ihr figurativ expressives OEuvre erhält seine Kraft und Ausdrucksstärke durch die unkonventionelle Verbindung von alter Drucktechnik und zeitgenössischer Malerei. Mit spielerischer Leichtigkeit verbindet die Künstlerin Holzschnitt und Collage mit einer kraftvollen malerischen Geste, die in ihrer rohen Spontaneität und Emotionalität überzeugt. Die Bildthemen und Motive sind vorrangig der Mythologie, der ländlichen Tradition und dem Brauchtum entnommen. Allerlei wunderliche Protagonisten wie märchenhaft wirkende Mensch-Tier-Mischwesen bevölkern die monumentalen Leinwände und beeindrucken ob ihrer Rätselhaftigkeit und Mehrdeutigkeit. In den jüngsten Arbeiten löst sich das figurative Vokabular zunehmend auf, die gegenständlichen Motive werden in abstrakte Muster und Formen fragmentiert. Insgesamt zeichnet die Künstlerin eine stilistische Eigenständigkeit, eine authentische Bildsprache und ein Gespür für Materialität und Oberflächengestaltung aus.
 
Zur Website von Lena Göbel

 

Gerda Ridler [ Juli 2020 ]